Fragerunde
Liebes Kinderwunschpaar,
wir möchten an dieser Stelle Fragen rund um Ihre Kinderwunschbehandlung beantworten.
Bitte fragen Sie alles, was Ihnen auf dem Herzen liegt…
So werden wir auch mit der Zeit viele Fragen und Antworten sammeln und damit auch anderen Paaren helfen können…
Ihr Paxisteam
Hallo liebes Praxisteam,
mein Mann (32) und ich (29) wünschen uns ein Kind.
Ich habe im Juli letzten Jahres die Pille abgesetzt und Anfang August meine letzte Abbruchblutung gehabt. Leider habe ich auch 10 Monate später immer noch nicht meine Periode zurück. Meine Frauenärztin hat vor 2 Monaten eine große Blutuntersuchung gemacht. Jedoch war die Bewertung des Labors unauffällig. Nun soll ich bis September warten, ob es sich von selbst einspielt. Ist es richtig 1 Jahr abzuwarten bevor irgendwas unternommen wird? Oder sollte ich mich in einer KiWu Klinik vorstellen?
Viele Grüße
Bitte stellen Sie sich auch schon eher in einer Kinderwunschklinik vor.
Normerweise stellt sich nach Absetzen der Pille der Zyklus schneller ein.
Hier kann bereits jetzt eine Korrektur begonnen werden.
Guten Tag,
ich habe gelesen das sie einen bmi einhalten müssen.
Wie muss der denn sein?
Ich bin übergewichtig und habe bereits 21 kg abgenommen.
Derzeitig versuche ich clomifen und soll mich in einer kiwu vorstellen.
Mfg
L. B.
Ich finde das ganz Klasse, dass Sie schon so viel abgenommen haben.
Gerne können Sie sich in unserem Kinderwunschzentrum vorstellen-
man kann eine BMI – Obergrenze nicht allgemein festlegen.
Wir besprechen alles individuell.
Liebes Praxisteam,
mein Mann (31) und ich (31) versuchen nun seit September 2018 ein Baby zu bekommen. Leider bisher ohne erfolg. Meine damalige FA hielt es auch bis Anfang diesen Jahres nicht für notwendig, etwaige Untersuchungen einzuleiten. Ich sei ja noch Jung und hätte einen regelmäßigen 28/29 Tage Zyklus. Das mein ES aber meisten erst an ZT 17/18 war und trotzdem der Zyklus bei 28/29 Tage blieb, interessierte sie nicht…. Daraufhin habe ich meine FA gewechselt. Dort wurden Ultraschalluntersuchungen gemacht und die waren in Ordnung wie sie sagte. Im September diesen Jahres war ich dann in der 2. Zyklushälfte zur Blutentnahme um die Hormonwerte zu kontrollieren. Dabei kam raus, dass ich Hyperandrogenämie von Seiten der Nebenniere, Hyperprolaktinämie und reaktiove Corpus-Iuteum-Insuffizenz habe, da meine Prolaktin, DHEAS und Androstendionwerte leicht erhöht waren, und mein Progesteron für die zweite Zyklushälfte viel zu niedrig war.Ich habe nun Fortecortin, Metformin und Progesteron bekommen, was ich nun den ersten Zyklus teste. Ist es ratsam dies nun erstmal einige Zeit zu probieren oder sollten wir uns doch schon einen Termin bei Ihnen holen?
Vielen Dank
Liebe Grüße
Ich würde Ihnen empfehlen,
einen Termin in einem Kinderwunschzentrum zu vereinbaren.
So können noch weitere Faktoren abgeklärt werden, die eine ungewollte Kinderlosigkeit verursachen.
Danach kann über eine richtige Behandlung entschieden werden.
Liebe Frau Hasselbach,
mein Lebensgefährte (38) und ich (38) versuchen seit einem Jahr schwangen zu werden. Da mein Zyklus allerdings sehr lange (zwischen 40 und 65 Tagen) und unregelmäßig ist/war, sind wir „erst“ im 9. ÜZ. Seit November nehme ich Mönchspfeffer für den Zyklus ein. Auch meine FÄ ist involviert und hat mich bereits untersucht. Soweit sieht alles top aus.
Problem ist einfach, dass ich aufgrund der unregelmäßigen und langen Zyklen den Eisprung nicht genau ermitteln konnte. Nun scheint sich mein Zyklus seit 3 Monaten auf 45-48 Tage eingependelt zu haben. Im letzten ÜZ konnte ich den ES mit Ovus ermitteln. Dies versuche ich im aktuellen Zyklus wieder.
Da mein Zyklus sich seit der Einnahme des Mönchspfeffers nun etwas einzuspielen scheint und ich den ES besser ermitteln kann, sollten wir erst noch etwas üben oder meinen Sie, ein Termin für eine Kinderwunschbehandlung wäre jetzt auch schon sinnvoll?
Viele Grüße
Ich würde Ihnen empfehlen,
schon zeitnah einen Termin in der Kinderwunschsprechstunde auszumachen.
Wir können dann erkennen, warum Ihr Zyklus so unregelmäßig ist und eine korrekte Behandlung einleiten.
Weiterhin würden wir zusätzliche Faktoren, wie bsp. den Samenzellenbefund Ihres Mannes abklären.
Falls weitere Ursachen für die ungewollte Kinderlosigkeit vorliegen, könnten wir diese rechtzeitig behandeln.
Bitte beachten Sie , dass die Krankenkassen Kinderwunschbehandlungen nur bis zum 40. Geburtstag finanziell unterstützen, da danach auch die Erfolgsaussichten sinken.
Liebes Praxisteam,
mein Mann (39) und ich (35) versuchen seit 15 Monaten schwanger zu werden. Nachdem ich vier Monate die Pille abgesetzt hatte, verschrieb mir meine Frauenärztin Agnus castus, wodurch sich mein Zyklus auch etwas regulierte. Auch ein Hormon- und Schilddrüsentest waren unauffällig. Nach weiteren fünf Monaten verschrieb sie mir Clomifen. Die Einnahme einer halben Tablette wurde nach 2 Zyklen auf eine Ganze hochdosiert. Seit dem sind durch Ultraschall am 14. Zyklustag auch immer Follikel vorhanden. Seit drei Monaten lösen wir mit hcg aus und ich nehme anschließend Progesteron ein. Mein hat bereits vor drei Monaten ein Spermiogramm erstellen lassen, nachdem bei ihm alles in Ordnung ist.
Jetzt möchte ich beim nächsten Termin gerne mit meiner Frauenärztin besprechen wie es weitergehen kann.
Haben Sie einen Tipp zur weiteren Vorgehensweise?
Brauche ich ihre Befunde um einen Termin bei Ihnen machen zu können?
Vielen Dank
Ich würde Ihnen empfehlen,
einen Termin in einem Kinderwunschzentrum auszumachen.
Ihre bisherigen Befunde können Sie bitte mitbringen, damit wir
keine Untersuchungen doppelt veranlassen.
Guten Abend,
mein Mann und ich versuchen seid gut einem Jahr schwanger zu werden. Leider hat es bislang nicht geklappt.
Die Pille, dich ich ca. 15 Jahre genommen habe, wurde bereits vor 2 Jahren abgesetzt. Ich hatte nämlich damals bevor ich die Pille genommen habe schon immer einen sehr schwankenden Zyklus (ca. alle 3 Monate meine Regel). Leider ist dies nach Absetzten der Pille immer noch der Fall (längster Zyklus 80 Tage).
Möchspfeffer hilft nach 1 Jahr Einnahme leider nicht, wurde wieder abgesetzt. Nach der Blutabnahme beim FA wurde festgestellt das kein Eisprung stattgefunden hat und das ich eine leichte Schilddrüsenunterfunktion habe. Auch hier ändert sich nichts nach der Einnahme von L-Thyroxin (mittlerweile 8 Wochen).
Hat es überhaupt Sinn, ohne weitere Hilfe es weiter zu probieren? Haben Sie evtl. Tipps für uns?
Vielen Dank.
LG
Bitte vereinbaren Sie einen Termin in der Kinderwunschsprechstunde.
Wenn Ihre gewünschte Schwangerschaft nicht innerhalb eines Jahres eintritt, sollten Sie sich Hilfe holen.
Wahrscheinlich liegt bei Ihnen eine Hormonregulationsstörung vor, die wir sehr gut behandeln können.
Die Chance auf eine Schwangerschaft wird sich dadurch normalisieren.
Guten Tag,
Werden die Untersuchungskosten auch dann übernommen, wen man nicht verheiratet ist.
Also die Untersuchungen, um herauszufinden was überhaupt das Problem ist.
Mein Partner, er ist 32 und ich bin 31 jahre, und ich sind seit fast zehn Jahren zusammen, aber eben nicht verheiratet. Und wir haben es eigentlich auch nicht vor. Seit ein paar Jahren verhüte ich auch nicht mehr, aber es ist auch noch nichts dabei rausgekommen.
Das die entsprechende Therapie voll von uns bezahlt werden muss, ist mir bewusst, aber was ist mit den Untersuchungen davor?
Vielen Dank für die Antwort!
Liebe Grüße
Liebes Kinderwunschpaar,
die Kosten einer Diagnostik sind Leistung Ihrer Krankenkasse, unabhängig davon, ob Sie verheiratet sind und auch ganz bestimmte Kinderwunschbehandlungen, wie z.B. eine Hormonbehandlung.
Nur Leistungen der künstlichen Befruchtung werden von den gesetzlichen Krankenkassen nur dann übernommen, wenn Sie verheiratet sind.
Hallo liebes Praxisteam,
wie stehen sie zu der Behandlung eines verheirateten homosexuellen Paares?
MfG
Liebes Kinderwunschpaar!
Prinzipiell positiv!
Es sind nur einige juristische Fragen noch vorab zu klären – wir sind dabei!
Hallo,
Wir sind nicht verheiratet, möchten aber trotzdem eigene Kinder miteinander. Da die Kosten aufgrund meines Alters (43) nicht von der Krankenkasse übernommen wird, ist es trotzdem ein Problem eine künstliche Befruchtung als unverheirates Paar durchführen zu lassen?
Vielen Dank für Ihre Antwort
Liebes Kinderwunschpaar,
auch als unverheiratetes Paar können Sie künstliche Befruchtungen durchführen lassen.
Es ist überhaupt kein Problem.
Hallo,
Mein Partner und ich versuchen nun seit langer Zeit schwanger zu werden. Wir sind 23 und 32 Jahre.
Mein Partner hatte eine beidseitige Hodenhochlage die erst im Alter von 12 Jahren operiert wurde. Wir haben sehr große Angst das er eventuell dadurch Unfruchtbar geworden ist. Das wäre der größte Albtraum für uns!!!! Wie gehen wir nun am besten vor ? Wir wünschen uns nichts sehnlicher als endlich ein Baby zu kriegen.
Falls die schlimmste Befürchtung wirklich wahr wird, wäre dann überhaupt eine künstliche Befruchtung möglich, da ich erst 23 bin und wir leider auch nicht verheiratet sind.
Ich hoffe so sehr das Sie uns helfen können.
Liebe Grüße
Ich möchte Ihnen empfehlen,
doch zunächst, gerne bei uns im Kinderwunschzentrum, eine Diagnostik durchführen zu lassen, damit wir dann entscheiden können,
ob eine künstliche Befruchtung überhaupt unbedingt notwendig ist.
Sollte dies so sein, können wir diese dürchführen, auch wenn Sie 23 Jahre jung und unverheiratet sind.
Hier übernimmt dann lediglich die Krankenkasse keine Kosten.
Diese Kosten hängen von der notwendigen Methode der künstlichen Befruchtung ab.
Auch ein Kostenvoranschlag wäre nach einer Diagnostik möglich.